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Wie der Titel der Seite erahnen lässt, ist hier die Support-Seite. Hier wird die Installation und der Start von HELI-X beschrieben. Diese Tipps beziehen sich vor allem auf die Version 0.9. Außerdem werden einige Tipps gelistet.

Gern kannst Du Dich auch mit Deinen Fragen an unser Forum wenden: http://forum.heli-x.info

Inhalt

FAQ: Frequently asked questions

Auf welchen Betriebssystemen läuft HELI-X?
HELI-X ist für Windows, Linux, und Mac OS X verfügbar. Die Version 0.9 benöntigt auf Mac OS X die Version 1.5, Version 2.0 arbeitet bereits mit Mac OS X 10.4.
Welche Grafik-Voraussetzungen an das System gelten?
HELI-X benötigt eine Grafikkarte, die OpenGL versteht. Damit das Programm gut läuft, sollten mindesten 128 MB RAM auf der Karte verfügbar sein.
Mit welchen Joysticks funktioniert HELI-X?
Für die Steuerung benötigt man ein USB-Interface, das vom Betriebssystem als Joystick erkannt wird.
Was kostet HELI-X?
Die Version 0.9 von Heli-X kann zur privaten Nutzung kostenlos von www.heli-x.net heruntergeladen werden. Die uneingeschränkte Nutzung der Version 1.0 und höher erfordert eine kostenpflichtige Registrierung.
Ist HELI-X open-source?
Nein, es ist aber gewünscht, dass engagierte Programmierer an der Weiterentwicklung von HELI-X mitarbeiten. Ernsthaft Interessierte nehmen Kontakt auf.
Ist Java nicht viel zu langsam, um Spiele zu programmieren?
Diese Einschätzung basiert auf alten Eigenschaften von Java. Inzwischen gibt es diese Performance-Probleme nicht mehr (wenn man vernünftig programmiert). Vielleicht ist dieser Artikel interessant?
Ist HELI-X der Nachfolger von FMS?
Nein, HELI-X und FMS haben nichts miteinander zu tun, die Zielsetzungen der Programme sind auch völlig unterschiedlich. Der Fokus von HELI-X liegt ganz klar in der realistischen Flugphysik für Helikopter, wobei der Spaß nicht zu kurz kommen soll.
Ich würde gerne Helikopter-Modelle für HELI-X erstellen. Was benötige ich dafür?
HELI-X verwendet das Wavefront-Format (.obj-Files). Benötigt wird lediglich ein 3D-Modellierungsprogramm, das Objekte im Wavefront-Format exportieren kann. Details gibt es hier: Developer.
Können fotorealistische Szenen von anderen Programmen importiert werden?
Nein, HELI-X verwendet aus Performance-Gründen ein eigenes Format. Es ist aber möglich, vorhandene Szenen aus dem Latitude/Longitude-Format in das Cubic-Format zu transformieren. Details gibt es hier: Developer.
Gibt es auch Flugzeuge für HELI-X?
Zur Zeit nicht. Wer weiß, was die Zukunft bringt?

Installation unter Windows

  • HELI-X ist ein Java-Programm und benötigt eine aktuelle Version von Java (Versionsnummer ab 1.6).
  • Im Windows-Download von HELI-X ist bereits ein aktuelles Java Runtime Environment dabei.
  • Ob man eine aktuelle Java-Version bereits installiert hat, kann man feststellen, indem man in einer Konsole (Start -> Run -> cmd) den Befehl "java -version" eintippt.
  • Für den Sound verwendet HELI-X die openAL-Bibliothek. Die ist schon oft in den Treibern der Soundkarte integriert. Wenn nicht (das merkt man daran, dass HELI-X beim Start darauf hinweist, dass openAL fehlt), kann man sich die aktuelle Version kostenlos hier herunterladen: http://www.openal.org/downloads.html. Man benötigt nicht die Sourcen sondern den Installer.
  • Die Installation von HELI-X ist dann einfach. Es wird einfach das zip-File in ein Directory entpackt.
  • Der Start des Programms geschieht dann durch Doppelklick auf das .bat-File.
  • Das Programm speichert die aktuelle Konfiguration im Directory /files/ . Der User benötigt also Schreibrechte in diesem Driectory.

Installation unter Linux

  • HELI-X ist ein Java-Programm und benötigt eine aktuelle Version von Java (Versionsnummer ab 1.6).
  • Ob man eine aktuelle Java-Version bereits installiert hat, kann man feststellen, indem man in einer Konsole den Befehl "java -version" eintippt.
  • Eine aktuelle Java-Version bekommt man am besten durch den Paket-Manager der entsprechenden Linux-Distribution.
  • Für den Sound verwendet HELI-X die openAL-Bibliothek. Die ist schon oft in den Treibern der Soundkarte integriert. Wenn nicht (das merkt man daran, dass HELI-X beim Start darauf hinweist, dass openAL fehlt), kann man sich die aktuelle Version kostenlos hier herunterladen: http://www.openal.org/downloads.html. Man benötigt nicht die Sourcen sondern den Installer. Eventuell kann man openAL auch mit dem Package-Manager installieren.
  • Die Installation von HELI-X ist dann einfach. Es wird einfach das zip-File in ein Directory entpackt.
  • Der Start des Programms geschieht dann durch Doppelklick auf das .sh-File.
  • Das Programm speichert die aktuelle Konfiguration im Directory /files/ . Der User benötigt also Schreibrechte in diesem Directory.

Installation unter Mac OS-X

  • HELI-X ist ein Java-Programm und benötigt Mac OS X 10.5 mit Java for Mac Update 1 (Java SE 6) (Version 0.9). version 1.1 und höher laufen auch unter Mac OS X 10.4.
  • Die Installation von HELI-X ist dann einfach. Es wird einfach das zip-File in ein Directory entpackt.
  • Der Start des Programms geschieht dann durch Doppelklick auf das .command-File.
  • Das Programm speichert die aktuelle Konfiguration im Directory /files/ . Der User benötigt also Schreibrechte in diesem Directory.

Der Start von HELI-X

Zum Start von HELI-X ist folgendes zu beachten:
  • VOR dem Start sollte das USB-Interface eingesteckt sein.
  • Als erstes sollte der Controller konfiguriert werden. Configuration -> Controller Configuration. Dann links unten auf Auto Configuration drücken und alles machen, was gesagt wird.
  • Es könnte günstig sein, zunächst der Controller unter dem Betriebssystem zu konfigurieren.
  • WICHTIG! Die Helis in HELI-X arbeiten mit Fugphasen. Das bedeutet, um den Motor des Helis zu starten muss die Funktion IDLE UP1 konfiguriert werden. Man kann diese Funktion auf einen Schalter am Controller legen oder auf eine taste der Tastatur. Hier gibt es übrigens noch viel zu konfigurieren, z.B. Pause, Zoom, Autorotation, IDLE UP2, StorePos (Damit wird die aktuelle Position gespeichert und als Startposition für den nächsten Start verwendet.), FreezeView, TailCrash. Alles wahlweise auf Schalter oder auf die Tastatur.
  • Dann einen Airport wählen, dann einen Heli.
  • Der Rest dürfte ziemlich selbsterklärend sein.
  • HELI-X speichert die aktuelle Konfiguration. Wenn ein andere Controller eingesteckt wird, merkt das HELI-X. Dieser muss nur einmal konfiguriert werden. Ab dann wird für jeden Controller automatiscxh die richtige Konfiguration verwendet.

Internet

  • HELI-X nimmt selbständig KEINE Verbindung über das Internet auf.
  • Verbindungen werden nur aufgebaut, wenn die entsprechenden Menüpunkte aus dem Help-Menü aufgerufen werden.
  • Vom eigenen Rechner werden dabei nur die Ländereinstellungen übertragen, damit die Web-Seite in der richtigen Sprache ausgewält werden kann.

Tipps und Tricks

Während des Programmlaufs von HELI-X zeigt der Windows-Task-Manager 100% CPU-Auslastung. Benötigt HELI-X so viel Ressourcen? Ist das problematisch?
Nein. HELI-X nimmt einfach so viel Leistung vom System, um die Framerate möglichst groß zu machen. Wenn das System andere Prozesse oder Threads startet, werden Ressourcen von HELI-X und Java freigegeben. Man kann die Framerate reduzieren. Dazu muss die Option -DheliX.maxFPS=200 dem Aufruf von HELI-X hinzugefügt werden.
Das Programm läuft nicht richtig. Die Grafikkarte scheint nicht genug Leistung zu haben.
Das A und O sind aktuelle Treiber für die Grafikkarte. Wenn es Probleme gibt, sollten als erstes aktuelle Treiber der Grafikkarte installiert werden. Manchmal - vor allem bei Notebooks - werden die Treiber fü die Grafikkarte vom Hersteller nicht gut gepflegt. Hier können die Omega-Treiber hilfreich sein. Die gibt es hier: http://www.omegadrivers.net/. ;
Mit der Grafikkarte von ATI funktioniert HELI-X nicht unter Windows. Der Bildschirm bleibt schwarz.
Es gibt einen bekannten Bug in manchen Grafikkartentreibern von Windows bei moderneren ATI-Karten. Ein Workaround ist die Verwendung einer speziellen Option. Editieren Sie das Batchfile von HELI-X und fügen Sie zum Java-Aufruf folgende Option ein: -Djogl.GLContext.nofree
Alternativ kann man auch Omega-Treiber versuchen: http://www.omegadrivers.net/.
Es sieht alles gut aus, aber der Motor des Helikopters läuft nicht an.
Wie beim richtigen Modellhubschrauber muss auch in HELI-X der Motor gestartet werden. Dazu muss die Funktion IDLE-UP1 auf einen Schalter der Fernbedienung oder eine Taste der Tastatur gelegt werden. Profis verwenden auch IDLE-UP2 und Autorotation. Wichtig: Wenn IDLE-UP1 auf eine Taste der Tastatur gelegt ist, bitte sicherstellen, dass IDLE-UP1 nicht auf einem Button konfiguriert ist. Ebenso nicht die Autorotation. Zu Beginn am besten alle Buttons auf "none" stellen.
Beim Programmstart kommt die Meldung, dass der Sound nicht funktioniert.
Unter Windows muss die openAL-Library installiert werden. Die neueste Version bekommt man hier: http://developer.creative.com/articles/article.asp?cat=1&sbcat=31&top=38&aid=46
Die Scrollbalken bei der Konfiguration des Controllers bewegen sich nicht. Trotzdem lässt sich aber die Fernbedienung konfigurieren.
Offenbar kommt das Java-Programm nicht mit dem Look-and-Feel zurecht. Editieren Sie das Batchfile zum Start von HELI-X und fügend Sie nach dem Java-Aufruf folgende Option ein: -DheliX.lookandfeel
Die Multiplayer-Menüs sind nicht freigeschaltet.
Das ist richtig. Um das Programm früher verfügbar zu machen, gibt es in der ersten Version noch keine Multiplayer-Funktion. Im Prinzip ist das meiste implementiert, die Multiplayer-Funktion kommt also in einem der nächsten Updates.
Das Timing vom Programm stimmt nicht, es scheint alles zu schnell zu laufen.
Wenn man HELI-X mit Rechnern mit variabler Taktfrequenz der CPU verwendet, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Unter Windows schaltet man die CPU auf einen fixen Takt. Unter Linux kann man die Taktfreuqenz vor dem Start von HELI-X kurzzeitig erhöhen. Dazu kann man zum Beispiel vor dem Start von HELI-X das tippen: cat </dev/zero > /dev/null
Der Sound funktioniert nicht richtig. Nach dem Laden eines neuen Helis ist er viel zu leise.
Nicht immer entsprechen die Treiber von allen Herstellern den Anforderungen. Es gibt Treiber, bei denen es Probleme mit der Speicherfreigabe gibt. Im Batchfile kann man hinter dem Java-Aufruf folgende Option einfü gen: -DheliX.noSoundKill
Der Sound ändert nicht seine Tonhöhe, wenn der Heli auf mich zu oder von mir weg fliegt (Doppler-Effekt).
Die Behandlung des Doppler-Effekts ist bei den Soundkarten nicht einheitlich implementiert. HELI-X bietet die Möglichkeit, dies an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Hierzu kann man folgende Option verwenden: -DheliX.dopplerfactor=1.0 und man kann verschiedene Werte ausprobieren.
Wenn ich die xml-Files editiert habe, und es kommen Umlaute darin vor, dann kann HELI-X die Files nicht mehr laden.
Zum Kodieren von Zeichen werden in der Informatik verschiedene Standards verwendet, z.B. UTF-8. In den xml-Files steht oben, welche Kodierung verwendet wird. Wenn man nun das File editiert hat, muss es vom Editor in dem Format abgespeichert werden, das im xml-File angegeben ist. Bei manchen Editoren kann man dieses Format wählen, z.B. im Editor PSPad. Wenn man die Files innerhalb von HELI-X editiert, sollte es keine Probleme geben.
Mein Joystick wird unter Linux nicht erkannt.
Manchmal liegt es an den Schreib- und Lese-Rechten der Benutzer für die Linux-Geräte. Hinweise gibt der Programm-Output in der Konsole und/oder das Logfile, das geschrieben wird. Es hat schon geholfen, dem Nutzer Schreib- und Leserechte der Dateien unter /dev/input zu geben.

Hardware

  • HELI-X benötigt einen Controller, der vom Betriebssystem als Joystick erkannt wird. Dazu gehören die Controller der gängigen Simulatoren und spezielle Controller wie zum Beispiel dieser hier: USB-Flugsimulator (Reflex 5.03 und Phoenix gehen nicht).
  • Es gibt auch die Möglichkeit, mit Hilfe eines USB-Interfaces, den eigenen Sender anzuschliessen. Dafür geht zum Beispiel problemlos dieses Esky USB Simulatorkabel. Angebote speziell für HELI-X gibt es hier.
  • Klaus Stangl hat eine Dokumentation zum Interface-Selbstbau-Projekt NG2 erstellt. Den Download gibt es hier.

Treiber

  • Für besondere Controller oder spezielle Anforderungen kann PPJoy hilfreich sein.